BMW Junior Programm

AUF DEM WEG NACH OBEN.

Das BMW Motorsport Junior Programm.

AUF DEM WEG NACH OBEN.

Das BMW Motorsport Junior Programm.

Auf dem Weg nach oben. Das BMW Motorsport Junior Programm.

Die Förderung von Nachwuchsrennfahrern hat bei BMW eine lange Tradition. Sie reicht bis ins Jahr 1977 zurück und feiert in diesem Jahr ihr 40. Jubiläum. Vom ersten BMW Junior Team über die Formel BMW bis zum neuen BMW Motorsport Junior Programm, das 2014 aus der Taufe gehoben wurde: Kaum ein anderer Hersteller kümmert sich so intensiv um junge Talente wie BMW. Viele von ihnen haben große Karrieren eingeschlagen, so wie die DTM-Stars Marco Wittmann und Timo Glock oder die beiden Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Nico Rosberg. 

DIE BASIS FÜR DEN ERFOLG.

BMW Motorsport führt den Nachwuchs Schritt für Schritt ans Top-Niveau her.

Im Zentrum der aktuellen Ausbildung stehen Fahrer im GT- und Tourenwagensport. BMW Motorsport bereitet die Talente behutsam auf immer höhere Klassen vor. In ihrer zweiten und dritten Saison sind die stärksten Teilnehmer im Idealfall bereit dafür, sich in einem GT3-Fahrzeug mit der Konkurrenz zu messen. Flankiert werden die Bausteine der Förderung mit den Gelegenheiten, die Facetten des aktuellen BMW Motorsport Rennprogramms kennenzulernen: von Tests im BMW M6 GT3 oder im BMW M6 GTLM bis hin zu „Schnupperfahrten“ im BMW M4 DTM.

BMW MOTORSPORT JUNIOREN 2017.

Die aktuellen Jahrgänge.

Die BMW Motorsport Junioren stehen vor einem abwechslungsreichen und
intensiven Ausbildungsjahr. Mikkel Jensen wird als neues Mitglied im BMW
Motorsport Junior Programm im BMW M6 GT3 zum Einsatz kommen. Er hat sich beim
Shootout in Miramas durchgesetzt. Neben Jensen befinden sich momentan noch
weitere Kandidaten für einen Platz im BMW Motorsport Junior Programm im
Auswahlverfahren.

Nico Menzel

Nico Menzel.

Nico Menzel absolviert in seinem zweiten Jahr als Mitglied des Juniorprogramms die komplette Saison der Blancpain Endurance Series im Cockpit des BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Dazu zählt auch das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. Darüber hinaus nimmt Menzel für Walkenhorst Motorsport auch an den 24 Stunden auf dem Nürburgring teil. „Was für ein großartiges Rennprogramm“, sagt Menzel. „Vielen Dank an BMW Motorsport und Walkenhorst Motorsport für das Vertrauen. Ich bin heiß auf diese Herausforderung.“
Ricky Collard

Ricky Collard.

Für Ricky Collard wird die Nürburgring-Nordschleife 2017 eine zweite Heimat werden. Er nutzte den Saisonauftakt der VLN, um seine Lizenz für die „Grüne Hölle“ zu erlangen. Beim 24-Stunden-Rennen im Mai ist ein Einsatz im BMW M4 GT4 geplant. „Ich freue mich sehr darauf, gleich zu Saisonbeginn weitere Erfahrungen auf der legendären Nordschleife sammeln zu dürfen“, sagt Collard. „Von einem Start bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring habe ich immer geträumt.“
Joel Eriksson

Joel Eriksson.

Joel Eriksson trat 2016 in der FIA Formel-3-Europameisterschaft an. Dort feierte er in seiner Debütsaison einen Sieg und stand insgesamt zehn Mal auf dem Podium. Als bester Serienneuling beendete er die Saison auf dem fünften Platz in der Fahrerwertung. 2017 nimmt Eriksson an seiner zweiten europäischen Formel-3-Meisterschaft teil. Eriksson begann seine Karriere 2007 im Kartsport, den er bis 2013 betrieb. Dann folgte der Umstieg in den Formelsport. Einen großen Erfolg konnte mit dem Gewinn des "Zandvoort Masters of Formula 3" feiern.
Mikkel Jensen

Mikkel Jensen.

Mikkel Jensen überzeugte die Verantwortlichen von BMW Motorsport beim Shootout potenzieller neuer Junioren für die Saison 2017 so sehr, dass sie ihm den Einsatz im BMW M6 GT3 zutrauen. Der Däne erhält in der Blancpain Endurance Series den Platz an der Seite von Menzel und dem dritten Fahrer Christian Krognes bei Walkenhorst Motorsport. Jensen gewann 2014 den Titel im ADAC Formel Masters und trat in den vergangenen beiden Jahren in der europäischen Formel-3-Meisterschaft an.
BMW M6 GT3
BMW M4 GT4
„Unser langfristiges Ziel ist es, BMW Werkspiloten für den Einsatz im GT3-Bereich aus der eigenen Nachwuchsförderung einsetzen zu können.“
Jens Marquardt, BMW Motorsport Direktor

BMW TALENTSCHMIEDE.

1977 ging die BMW Motorsport GmbH als Pionier voraus. Als erster Automobilhersteller brachte BMW ein Förderungsprogramm für Nachwuchsrennfahrer auf den Weg. Das neu formierte BMW Junior Team sorgte aus dem Stand für Furore und ging als „Wilde Reiter GmbH“ in die Geschichte ein. Werfen Sie mit uns einen Blick in die Historie der BMW Nachwuchsförderung.

  • BMW Junior Team.
    BMW Junior Team.

    1977 war das BMW 3.0 CSL Coupé das beherrschende Auto in der europäischen Tourenwagenszene. Jochen Neerpasch, seit 1972 Geschäftsführer der neu gegründeten BMW Motorsport GmbH, initiierte 1977 ein Nachwuchsprogramm unter dem Namen „BMW Junior Team“. Zur ersten Mannschaft gehörten neben Manfred Winkelhock auch Marc Surer, Eddie Cheever und Bruno Giacomelli. In der Folge wurde das BMW Junior Team zum Inbegriff der Unterstützung von jungen Talenten und legte den Grundstein für die intensive Nachwuchsförderung bei BMW.

  • 1973-1982: Formel 2.
    1973-1982: Formel 2.

    Eine Lockerung der Motorenregeln in der Formel 2 sorgte dafür, dass sie ab dem Jahr 1973 für eine größere Zahl von Herstellern interessant wurde, so auch für BMW. Der BMW Vierzylinder-Motor entwickelte sich in den folgenden Jahren zum Maß aller Dinge. Jean-Pierre Jarier errang 1973 auf Anhieb den Meistertitel. Bis 1982 gewannen Fahrer mit BMW Motoren fünf weitere Male die Europameisterschaft. Alle Piloten schafften später den Sprung in die Formel 1, in deren Rahmenprogramm die Formel 2 meist fuhr.

  • 1991-2001: Die „erste“ Formel BMW.
    1991-2001: Die „erste“ Formel BMW.

    1991 startete im Formelsport eine gemeinsame Talentförderung von BMW und ADAC. Im Debütjahr gewann Christian Abt die Gesamtwertung, im Jahr darauf stemmte Alexander Grau den Meisterpokal in die Höhe. Oberstes Ziel des Wettbewerbs war es, Fahrern und Teams Chancengleichheit bei angemessenen Budgets unter Einhaltung aller geforderten Sicherheitsvorschriften zu bieten. Zu den Absolventen gehörten unter anderem die ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher und Christian Klien. Letzter Titelträger im Jahr 2001 war Timo Glock.

  • 2002-2010: Die „zweite“ Formel BMW.
    2002-2010: Die „zweite“ Formel BMW.

    Die Formel BMW war jahrelang die weltweit führende Einsteigerklasse des Formel-Rennsports. Die Serie wurde unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Asien und den USA ausgetragen und trat auch im Formel-1-Rahmenprogramm an. Dazu gehörte ein vielfältiges Ausbildungs- und Coachingprogramm. Prominenteste Absolventen waren Fahrer wie Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Daniel Ricciardo sowie BMW DTM-Pilot Marco Wittmann. Von 2005 bis 2008 stand am Jahresende jeweils ein Weltfinale auf dem Programm.

  • 2011-2013: Formel BMW Talent Cup.
    2011-2013: Formel BMW Talent Cup.

    Der Formel BMW Talent Cup wurde über drei Saisons ausgetragen. In dieser Schulserie führte BMW Motorsport talentierte Nachwuchspiloten an die Anforderungen des professionellen Motorsports heran. Fahrercoaches und Renningenieure betreuten die Teilnehmer in Kleingruppen und erarbeiteten gemeinsam alles – vom individuellen Fahrstil bis zum kompletten Set-up. 2011 wurde Stefan Wackerbauer
    erster Gesamtsieger, 2012 konnte sich Marvin Dienst Platz eins sichern. In der dritten Saison 2013 triumphierte der Schwede Robin Hansson.

DTM.

DTM.

Die DTM bietet Motorsport zum Anfassen. So nah wie in der populären Tourenwagenserie kommen die Fans den Fahrern, Teams und Fahrzeugen nur selten. Mit dem neuen BMW M4 DTM stellt sich BMW dort seiner direkten Konkurrenz im Premium-Automobilbereich. Mit herausragendem Erfolg: Acht von zwölf möglichen Titeln seit dem DTM-Comeback von BMW in der Saison 2012 gingen nach München.
BMW M6 GT3.

BMW M6 GT3.

Der BMW M6 GT3 geht seit 2016 als Top-Modell im Kundensport-Angebot von BMW Motorsport auf die Strecke. Er wird angetrieben von einem 4,4-Liter-V8-Motor mit M TwinPower Turbotechnologie. Das Triebwerk verfügt über eine Trockensumpfschmierung und leistet bis zu 585 PS – bei einem Fahrzeuggewicht von weniger als 1.300 Kilogramm.