Jochen Neerpasch

BMW Motorsport Familie gratuliert Jochen Neerpasch.

Sein Name ist untrennbar mit BMW Motorsport verbunden – am vergangenen Samstag feierte Jochen Neerpasch seinen 80. Geburtstag. Neerpasch leitete von 1973 bis 1979 die BMW Motorsport GmbH. Zudem formte er das erste BMW Junior Team und ist damit der Vater der BMW Motorsport Nachwuchsförderung.

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„Ich gratuliere Herrn Neerpasch sehr herzlich zum 80. Geburtstag“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte von BMW M und BMW Motorsport ist er für mich in vielerlei Hinsicht ein sehr großes Vorbild, weil er weltweit gerade für BMW M und für BMW Motorsport, aber auch für die Nachwuchsförderung von BMW und die BMW Art Cars als Pionier einen Weg in die Zukunft gewiesen hat. Ohne seine Visionen, sein Herzblut und seinen Mut wären BMW M und BMW Motorsport heute sicher nicht dort, wo sie sind.“ In seiner Zeit als Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW Motorsport GmbH war Neerpasch unter anderem intensiv in die Entwicklung des legendären Sportwagens BMW M1 eingebunden. Getreu seines Credos „Nur die Kombination aus Fahrer und Technik kann erfolgreich sein“ gründete Neerpasch 1977 die BMW Motorsport Nachwuchsförderung. Es war das erste Mal im deutschen Automobilrennsport, dass ein Werk ein reines Nachwuchsteam vorstellte. Bis heute sind die BMW Junioren der ersten Generation – Marc Surer, Manfred Winkelhock und Eddie Cheever – aufgrund ihrer spektakulären Fahrweise als die „Wilde Reiter GmbH“ bekannt. Mit ihrem Einsatzfahrzeug, einem nach der Gruppe 5 modifizierten BMW 320i, trat das Trio in der Deutschen Rennsportmeisterschaft an, um sich auf einen späteren Einstieg in die Marken-Weltmeisterschaft vorzubereiten. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere gelang jedem der drei Fahrer der Sprung in die Formel 1. 

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BMW Motorsport Junior Team

Außerdem leistete Neerpasch für BMW wichtige Pionierarbeit in den USA und sorgte mit dem Einsatz des BMW 3.0 CSL im US-amerikanischen Rennsport für eine deutliche Steigerung der Markenbekanntheit in Übersee. 1975 trat BMW dort erstmals an, gleich im zweiten Rennen, bei den 12 Stunden von Sebring, gelang Hans-Joachim Stuck, Brian Redman, Sam Posey und Allan Moffat der Sieg.

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