Formula E, Rookie-Test, Bruno Spengler, Marrakesch

FIA Formula E: Spengler und Eriksson beim Rookie-Test in Marrakesch.

Einen Tag nach dem dritten Saisonrennen stand für das MS&AD Andretti Formula E Team in Marrakesch der offizielle Rookie-Test auf dem Programm.

Bruno Spengler war im Fahrzeug mit der Startnummer 27 im Einsatz. Der BMW Werksfahrer und DTM-Routinier betrat dabei Neuland, denn er war zuvor noch nie in einem Formel-E-Rennwagen unterwegs gewesen.

„Das Auto reagiert ganz anders als ich es gewohnt bin. Ich war überrascht, wie viel Power der Motor hat, vor allem wenn man aus der Boxengasse herausbeschleunigt", sagte Spengler. „Ungewohnt war für mich zunächst auch, dass man alle Geräusche hört, was ja sonst wegen des lauten Motors nicht der Fall ist. Du hörst zum Beispiel jedes Mal, wenn das Auto aufsetzt. In den Rennsimulationen musste ich darauf achten, ganz anders zu fahren als sonst, denn man muss früh vom Gas gehen, damit sich die Batterie wieder aufladen kann. Ich habe Schritt für Schritt dazu gelernt, und auch die Zusammenarbeit mit dem Team hat großen Spaß gemacht.“

Im Fahrzeug mit der Nummer 28 des MS&AD Andretti Teams ging der 17-jährige US-Amerikaner Colton Herta auf die Strecke. Auch Spenglers neuer BMW DTM-Teamkollege Joel Eriksson sammelte beim Rookie-Test in Marrakesch erste Formel-E-Erfahrung und bestritt den Test in einem Fahrzeug des DS Virgin Racing Teams.

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Es war eine große Herausforderung für mich, denn ich saß zuletzt 2004 in einem Formel-Rennwagen. Auch sonst gab es viel Neues, das ich lernen musste. Aber es hat riesigen Spaß gemacht.
Bruno Spengler, BMW DTM-Fahrer