DTM Spielberg

Wittmann und Glock fahren am Sonntag in Spielberg für BMW in die Top-10.

Safety-Car-Phase bringt Klassement in der Schlussphase des Rennens noch einmal durcheinander.
Ich bin der Typ Rennfahrer, der harte und faire Rennen sehen will.
Marco Wittmann, BMW Team RMG

Im Sonntagsrennen der DTM auf dem Red Bull Ring in Spielberg waren Marco Wittmann als Sechster und Timo Glock auf Rang sieben die beiden bestplatzierten BMW Fahrer. Maxime Martin lag im 16. Rennen des Jahres ebenfalls lange auf Punktekurs, fiel aber in der Schlussphase noch auf Position elf zurück. Augusto Farfus wurde Zwölfter, Tom Blomqvist sah als 13. die Zielflagge. Bruno Spengler kam auf Position 16 ins Ziel.
 
In der Fahrerwertung belegt Wittmann vor dem Finale in Hockenheim mit 134 Punkten den fünften Rang. Mit 38 Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Mattias Ekström (Audi) hat er im Titelkampf zumindest noch rechnerische Chancen. Der Sieg am Sonntag ging an Audi-Pilot René Rast.

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Das Qualifying:

Im zweiten Qualifying in Spielberg ist es erneut Marco Wittmann, der im Red Bull BMW M4 DTM in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen kann. Seine persönliche Bestzeit von 1:22,156 Minuten bringt den amtierenden Champion auf Rang drei – 0,201 Sekunden hinter Jamie Green (Audi), der die Poleposition erringt. In Timo Glock (DEUTSCHE POST BMW M4 DTM), Tom Blomqvist (BMW Driving Experience M4 DTM) und Bruno Spengler (BMW Bank M4 DTM) gelingt drei weiteren BMW Fahrern auf den Positionen sieben, neun und zehn der Sprung in die Top-10. Maxime Martin (SAMSUNG BMW M4 DTM) und Augusto Farfus (Shell BMW M4 DTM) belegen direkt dahinter die Plätze zwölf und 13.

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Das Rennen:

Am Start behauptet Wittmann den dritten Platz, Blomqvist verbessert sich auf Rang sieben, dahinter folgen Glock und Spengler. Farfus (am Ende der ersten Runde) und Blomqvist (nach Runde drei) legen frühe Boxenstopps ein. Im neunten Umlauf büßt Wittmann eine Position ein, kommt aber sofort danach zum Reifenwechsel. Als er mit kalten Reifen auf die Strecke zurückkehrt, verteidigt er seine Position gegen die Angriffe von Ekström. Das nächste Duell folgt ab Runde 21 mit dessen Markenkollegen Nico Müller, den Wittmann schließlich nicht mehr hinter sich halten kann. Nach 24 Umläufen ist Glock der letzte BMW Fahrer, der die Box ansteuert. In der 29. Runde kommt das BMW M4 GTS DTM Safety Car auf die Strecke, nachdem Lucas Auer (Mercedes) im Anschluss an eine Berührung mit Spengler in die Streckenbegrenzung eingeschlagen war. Der BMW Pilot erhielt dafür eine Durchfahrtsstrafe. Die folgende Safety-Car-Phase führt das Feld wieder zusammen. Beim Restart kommt es zu einigen Rempeleien im Feld, Wittmann fällt um mehrere Positionen zurück. Allerdings entscheidet die Rennleitung kurz darauf, dass Ekström Wittmann wieder passieren lassen muss, da er ihn beim Restart zu weit von der Strecke gedrängt hatte. Nach turbulenten Schlussminuten erreicht Wittmann schließlich als Sechster das Ziel, direkt hinter ihm folgt Glock als Siebter. Martin, Farfus und Blomqvist belegen die Positionen elf, zwölf und 13. Spengler kommt als 16. ins Ziel.

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