Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM)

BMW M Motorsport startet in die zweite Hälfte der DTM-Saison.

DTM erstmals seit 2013 wieder in Brands Hatch zu Gast: Premiere der Tourenwagen auf dem langen Grand-Prix-Kurs.

Nach einer kurzen Sommerpause starten BMW M Motorsport und die BMW DTM Teams nun in die zweite Hälfte der DTM-Saison 2018. Zu ihrer sechsten von insgesamt zehn Rennveranstaltungen kehrt die DTM ins britische Brands Hatch zurück. Die Tourenwagenserie gastierte bereits von 2006 bis 2013 auf dem Traditionskurs in der Grafschaft Kent. Damals wurde jedoch auf der kurzen Indy-Variante der Strecke gefahren, nun werden die Rennen auf dem 3,908 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs ausgetragen. Dieser ist den meisten Fahrern noch unbekannt – Ausnahmen sind BMW Fahrer Augusto Farfus, der in der FIA World Touring Car Championship auf dem langen Kurs gewann, und BMW DTM-Rookie Philipp Eng, der ihn aus dem GT-Sport kennt. BMW ging mit der DTM 2012 und 2013 in Brands Hatch an den Start: In beiden Jahren fuhr Bruno Spengler Podiumsplatzierungen ein.

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„Brands Hatch ist ein magischer Ort. Es ist ein weiterer Kurs der alten Schule, und ich verbinde schöne Erinnerungen damit. Deshalb kann ich es kaum erwarten, dorthin zu kommen.“
Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG)

Der Zeitplan für Brands Hatch ist kompakter als an den anderen DTM-Rennwochenenden: Die gesamte Action auf der Strecke wurde auf zwei Tage komprimiert. Am Samstagmorgen finden zunächst zwei freie Trainings statt, dann folgt das Qualifying und um 13.30 Uhr Ortszeit (14.30 Uhr MESZ) das erste der beiden Rennen. Am Sonntag stehen wie gewohnt das dritte freie Training, das zweite Qualifying und um 13.30 Uhr Ortszeit das zweite Rennen auf dem Programm. Timo Glock vom BMW Team RMG ist aktuell der bestplatzierte BMW Pilot im Gesamtklassement: Mit 101 Zählern belegt er Platz drei. Sein Teamkollege Marco Wittmann folgt mit 98 Punkten auf Rang vier.

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BMW M4 DTM

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Wir freuen uns sehr auf die Rückkehr der DTM nach Brands Hatch. 2012 und 2013 waren wir dort auf dem kurzen Kurs unterwegs, beide Male stand Bruno Spengler als Zweiter auf dem Podium. Natürlich wäre es schön, wenn es diesmal noch einen Platz auf dem Treppchen weiter nach oben ginge. Aber der lange Grand-Prix-Kurs ist für die meisten Beteiligten Neuland. Wir müssen abwarten, wer sich am schnellsten auf die Bedingungen einstellen kann und das Set-up zum Start ins Wochenende am besten hinbekommt. Brands Hatch ist ein Ort mit einer langen Motorsport-Historie. Es ist toll, den großartigen englischen Fans wieder DTM-Action bieten zu können.“

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Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM)

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG):

„In meinem Debütjahr 2013 war Brands Hatch das zweite DTM-Rennen überhaupt, das ich bestritten habe. Damals fuhren wir zwar noch auf der kurzen Strecke, aber ich wurde Vierter und habe von daher schöne Erinnerungen an die Strecke. Ich freue mich, dass die DTM nach England zurückkehrt und bin auf die lange Streckenversion gespannt, auf der ich selbst noch nicht gefahren bin. Ich hoffe, dass wir uns dort wieder auf den vorderen Positionen platzieren und vor allem auf Mercedes Druck ausüben können.“

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Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR):

„In Brands Hatch bin ich bisher nur auf der kurzen Strecke gefahren. Ich bin sehr auf die lange Variante gespannt – und auch auf den sehr kompakten, engen Zeitplan. Ich freue mich darauf, wieder in England zu fahren und hoffe, dass viele englische Fans an die Strecke kommen werden. Wir werden hart dafür arbeiten, auch dort ein gutes Wochenende zu haben.“

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Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR):

„Ich kenne die lange Streckenvariante in Brands Hatch aus dem vergangenen Jahr, als ich dort in der Blancpain GT-Series mit dem BMW M6 GT3 gefahren bin. 2003 habe ich dort mein erstes Rennen in der Formel 2 gewonnen, 2010 habe ich dann noch einen Sieg nachgelegt – ich kenne den Kurs also bestens und ich hoffe, dass mir das hilft. Brands Hatch ist wie eine kleine Nürburgring-Nordschleife. Wenn du die Grand-Prix-Strecke verlässt, hast du das Gefühl, dass du auf eine andere Schleife fährst. Speziell hinten im Wald, wenn nach der langen Geraden die schnelle Rechtkurve kommt, braucht es schon Mut. Es gibt sehr viele blinde Kurven, vor allem im zweiten Sektor, aber ich denke, dass es uns und den Zuschauern sehr viel Spaß machen wird.“

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