Alex Zanardi

Zanardi: Neuer Weltrekord im Langstrecken-Triathlon.

Nur wenige Wochen nach seinem DTM-Gaststart in Misano, hat Zanardi am „Ironman Italy Emilia-Romagna“ in Cervia teilgenommen – und stellte dabei einen neuen Weltrekord auf.

Vor vier Wochen hatte BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi bei seinem DTM-Gaststart in Misano für Furore gesorgt. Nun stellte er sich nur fünfzig Kilometer weiter nördlich erneut erfolgreich einem großen Wettkampf: Am Samstag nahm Zanardi am „Ironman Italy Emilia-Romagna“ in Cervia teil – und stellte dabei einen neuen Weltrekord auf. Der BMW Markenbotschafter absolvierte die 3,8 Kilometer Schwimmen im Mittelmeer, 180 Kilometer Radfahren mit seinem Handbike und die abschließende 42,2 Kilometer lange Marathondistanz mit dem Rennrollstuhl in einer Gesamtzeit von 8:26,06 Stunden. Das ist die schnellste bisher von einem körperlich beeinträchtigten Triathleten erreichte Zeit. Zanardi unterbot damit seine bisherige persönliche Bestzeit um mehr als eine halbe Stunde. Er gehörte zu den absoluten Top-Athleten der Veranstaltung und belegte im Feld von rund 2.700 Teilnehmern den fünften Gesamtrang. Seine bisherige Bestzeit in einem Langstrecken-Triathlon hatte Zanardi vor einem Jahr in Barcelona aufgestellt, als er in 8:58,59 Stunden erstmals unter der Neun-Stunden-Marke geblieben war. 

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Alex Zanardi

„Der neue Weltrekord und Gesamtplatz fünf – das war einfach fantastisch“, sagte Zanardi. „Das Erfolgsgeheimnis bei einem Langstrecken-Triathlon ist zu lernen, sich seine Energie einzuteilen. Du musst in einem Feld von fast 3.000 Athleten dein ganz eigenes Ding machen, dich vom Start bis ins Ziel auf deinen eigenen Plan konzentrieren und diesen dann akribisch umsetzen. Zudem habe ich meine Ausrüstung weiter verbessert. Ich habe einen neuen Schwimmanzug und blieb unter einer Stunde. 58 Minuten, das war viel besser, als ich erwartet hatte. Ich habe eine neue Sitzposition für mein Handbike entwickelt, die ganz auf Speed ausgelegt ist, und ich habe meine Technik im Rennrollstuhl weiter verbessert. Das alles zusammen hat zu diesem Erfolg geführt. Doch nun konzentriere ich mich wieder ganz auf den Automobilsport. Das ist das große Privileg in meinem Leben: dass ich zwischen den Disziplinen hin- und her wechseln kann.“

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