MACH DICH BEREIT FÜR DIE STÄRKSTE DTM ALLER ZEITEN.

Die DTM 2019 steht in den Startlöchern. Und die Saison dürfte an Spannung kaum zu überbieten sein. Wenn ab 3. Mai die sechs BMW M4 DTM in Hockenheim zum ersten Mal in diesem Jahr unter Wettkampfbedingungen auf die Strecke gehen, können sich alle Racing-Fans auf eine Vielzahl spannender Neuerungen freuen. Neue Motoren mit Turbo-Power. Neue Rennstrecken. Ein neuer Hersteller. Die DTM-Saison 2019 verspricht, eine der aufregendsten aller Zeiten zu werden.

 

Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Änderungen. Und wer könnte diese aus Expertensicht besser beurteilen als einer der erfahrensten DTM-Piloten überhaupt: Bruno Spengler. 2019 absolviert der Kanadier seine insgesamt 15. Saison und kaum ein Fahrer kann in der hart umkämpften Rennserie so viele Erfolge vorweisen wie er. Seinen bis dato größten Triumph feierte er 2012, als er sich in seinem Black Beast, dem BMW Bank M3 DTM, zum Champion krönte.

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Collage mit Bruno Spengler.

NEUES REGLEMENT – STARTSCHUSS FÜR DIE CLASS-1-ÄRA.

2019 beginnt in der DTM eine neue Ära. BMW M Motorsport hat mit dem nach Class-1-Reglement modifizierten BMW M4 DTM das stärkste DTM-Fahrzeug gebaut, das es jemals gab. Herzstück ist der neu entwickelte BMW P48 Zweiliter-Turbomotor. In Verbindung mit einem deutlich reduzierten Fahrzeuggewicht sorgt er für beeindruckende Leistungsdaten und Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h.

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Der neue BMW P48 Turbomotor.

Der neue BMW P48 Turbomotor.

Herzstück der BMW Rennfahrzeuge für die DTM-Saison 2019 ist der neu entwickelte, hoch effiziente Zweiliter-Turbomotor mit einer Leistung von über 600 PS. Er setzt die Erfolgsgeschichte von BMW Turbo Power im Motorsport fort, die vor 50 Jahren begann. Für den neuen Turbomotor wurden zahlreiche Bereiche des BMW M4 DTM neu konzipiert, darunter die Abgasanlage, die Frontpartie und die Kühlauslässe. Änderungen wurden auch am Frontsplitter und am Heckflügel vorgenommen, der Heckdiffusor wurde abgesenkt.

 

Bruno Spengler: „Ich hatte das Glück, dass ich den Motor zum ersten Mal beim Rollout in Dingolfing testen durfte. Zu wissen, wie viel Geschichte, Entwicklung und Wissen im BMW Turbomotor steckt, war für mich etwas ganz Besonderes. Es ist für alle – für uns Fahrer, die Ingenieure und Teams – eine große Challenge, weil es ein komplett neues Konzept ist, auf das sich alle einstellen müssen. In den vergangenen Jahren hatten wir immer Achtzylinder-Saugmotoren. Von daher ist das nun eine große Umstellung, die einerseits sehr viel Arbeit, aber auch unheimlich viel Spaß bedeutet. Umso wichtiger ist es für uns, gleich im ersten Jahr erfolgreich zu sein.

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Fahrzeuggewicht.

Das vorgeschriebene Gesamtgewicht des neuen BMW M4 DTM beträgt 1.070 kg inklusive Fahrer. In Kombination mit der erhöhten Motorleistung hat der BMW M4 DTM dadurch ein deutlich reduziertes Leistungsgewicht. Dies dürfte dafür sorgen, dass die Autos an den schnellsten Streckenabschnitten im DTM-Kalender, wie etwa der Parabolika auf dem Hockenheimring, die 300-km/h-Marke erreichen.

 

Spengler: „Die zusätzlichen 100 PS machen sich deutlich bemerkbar. Auf der Geraden sind wir um einiges schneller. Das geringere Gewicht ist hingegen nur im direkten Vergleich spürbar. Allerdings ist das Fahrzeug bei Richtungswechseln viel agiler. Das zeigt eindeutig, in welche Richtung es in diesem Jahr gehen wird.“

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Frontsplitter.

Der Überstand des Frontsplitters wurde um bis zu 90 Millimeter verringert. Diese Änderung wirkt sich positiv auf die Robustheit des BMW M4 DTM bei Rad-an-Rad-Duellen aus.

 

Spengler: „Je robuster die Fahrzeuge sind, desto besser ist es für uns, wenn es zu Kontakten kommt. Der Splitter ist vorne nicht mehr so lang. Wenn man also jemanden touchiert, ist die Gefahr geringer, dass der Splitter kaputtgeht. Allzu schwer sollte er aber nicht beschädigt werden, da sonst die Kühlung ausfallen könnte und damit der Motor nicht mehr funktionieren würde. Ein bisschen aufpassen muss man also schon.“

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Startvorgang.

Eine andere Änderung an den Fahrzeugen dürfte für zusätzliche Spannung sorgen. 2019 wird der Start für die DTM-Piloten deutlich anspruchsvoller. Bisher gab es eine Art elektronische Feststellbremse, die beim Start per Knopfdruck gelöst wurde. Dadurch konnten sich die Fahrer auf den optimalen Druckpunkt der Kupplung und die Motordrehzahl konzentrieren, um einen möglichst perfekten Start zu haben. 2019 fällt die Feststellbremse weg, das Auto muss manuell mit der Fußbremse gehalten werden, um einen Frühstart zu vermeiden.

 

Spengler: „Hinter dieser Änderung steht wohl eines der größten Fragezeichen der Saison. Gerade am Anfang wird es bestimmt ziemlich chaotisch zugehen. Ich bin wirklich gespannt darauf.“

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Push-to-Pass.

Zur Saison 2019 führt die DTM erstmals eine Push-to-Pass-Funktion ein. Mittels eines zusätzlichen Einheitsbauteils, dem so genannten Kraftstoff-Massenstrom-Restriktor, können die Fahrer per Knopfdruck bis zu 30 PS mehr Motorleistung abrufen. Diese Steigerung wird dadurch erreicht, dass vorübergehend unter Volllast mehr Treibstoff in die Brennräume der vier Zylinder des P48 Turbomotors eingespritzt wird.

 

Spengler: „Push-to-Pass hatte ich vorher noch nie. Aber ich finde es ziemlich cool. Ich denke, Push-to-Pass in Kombination mit DRS kann jede Menge Action bringen. Auf einigen Rennstrecken ist das Überholen natürlich schwierig, aber insgesamt wird es sicherlich noch spannender.“

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Diffusor.

Der Diffusor des BMW M4 DTM wurde um 30 Millimeter abgesenkt und der Start der Diffusorrampe um 870 Millimeter vorgezogen.

 

Spengler: „Durch den niedrigeren Diffusor produziert das Auto etwas weniger Downforce. Allerdings nur ein bisschen, da wir in diesem Jahr einen größeren Heckflügel haben und dieser an der Hinterachse mehr Downforce erzeugt. Deshalb gleicht sich das etwas aus. Insgesamt könnte es sein, dass die Reifen dadurch schneller abbauen und es damit über die Renndistanz ein wenig kritischer wird.“

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BMW Bank M4 DTM

NEUE AUSTRAGUNGSORTE – ECHTE KULTSTRECKEN.

BMW Bank M4 DTM

Neben Klassikern wie Hockenheim, dem Nürburg- und Norisring dürfen sich Fans und Fahrer auch auf zwei neue Austragungsorte im Rennkalender freuen: Zolder und Assen. Insbesondere der Circuit Zolder in Belgien ist eng mit der Historie der DTM verknüpft. Wurde dort doch 1984 das allererste DTM-Rennen überhaupt ausgetragen. Auch der TT Circuit Assen in der gleichnamigen niederländischen Stadt ist vielen Racing-Fans ein Begriff. Die „Cathedral of Speed“ ist als eine der anspruchsvollsten Motorradrennstrecken der Welt bekannt – und wird auch den DTM-Piloten einiges abverlangen.

 

Spengler: „Ich kenne weder den Kurs in Zolder noch den in Assen. Aber ich bin sehr gespannt darauf und habe im Vorfeld schon einiges über beide Strecken gehört. Vor allem Assen soll ziemlich cool sein. Ein wenig schade finde ich es, dass Zandvoort und Spielberg nicht mehr dabei sind, weil das absolut großartige Kurse sind. Trotzdem ist es immer interessant, auf neuen Strecken zu fahren. Deshalb lasse ich mich einfach überraschen.“

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NEUEINSTEIGER ASTON MARTIN – DIE GROSSE UNBEKANNTE.

Nach dem DTM-Ausstieg von Mercedes als drittem Hersteller im vergangenen Jahr geht in Aston Martin 2019 ein neuer Wettbewerber an den Start. Gerade diese Neuerung stellt für die beiden übrigen Hersteller BMW und Audi die große Unbekannte dar. Zwar kennt man sich aus anderen Serien wie etwa der FIA World Endurance Championship, in denen sowohl BMW als auch Aston Martin antreten. Doch in der DTM, in der sich seit dem Wiedereinstieg von BMW 2012 traditionell die drei großen deutschen Marken BMW, Audi und Mercedes gegenüberstanden, hat der Newcomer das Potenzial, für eine interessante Saison zu sorgen.

 

Spengler: „Der Einstieg von Aston Martin ist ein sehr spannendes Thema. Ein neuer Hersteller, ein neues Team – das macht es schon sehr interessant. Aber ich gehe davon aus, dass sie von Anfang an konkurrenzfähig sein werden.“

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Mehr erfahren über den neuen BMW P48 Turbomotor

DER NEU ENTWICKELTE
BMW P48 TURBOMOTOR.

BMW Turbo-Power im Motorsport ist eine Erfolgsgeschichte – seit 50 Jahren. In der DTM-Saison 2019 kehren die Turbo-Pioniere zu ihren Wurzeln zurück: Der neu entwickelte BMW P48 ist in der BMW Motorsport Geschichte einer der effizientesten Rennmotoren aller Zeiten.
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