Rennstrecke 24h Nürburgring.

50 JAHRE
24H NÜRBURGRING.

Ein halbes Jahrhundert Motorsport-Geschichte.

50 Jahre<br>24h Nürburgring.Ein halbes Jahrhundert Motorsport-Geschichte.

Seit 1970 schreibt das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seine eigene Geschichte und festigt seinen Ruf als schwierigstes Langstreckenrennen der Welt. Unberechenbare Bedingungen, die spektakuläre Streckenführung der Nürburgring-Nordschleife und die Dauer von 24 Stunden machen das Rennen in der Eifel nicht nur zu einem absoluten Highlight im GT-Kalender, sondern verlangen Fahrern, Teams und

Material alles ab. Blickt man auf die Historie des Eifel-Marathons, dann blickt man auf unvergessene Rennen. Auf Dramen. Auf Sensationssieger. Auf Wetterkapriolen. Man blickt auf Rennverläufe, die keinen narrativen Regeln folgen. Und man blickt auf die Geschichte von BMW. Als ersten Gesamtsieger des Traditionsrennens und bis heute erfolgreichsten Hersteller bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring.

 

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Clemens Schickentanz und Hans-Joachim Stuck.

„Ich finde es großartig, dass ich gemeinsam mit BMW im Laufe meiner Karriere mehrere verschiedene Epochen des 24-Stunden-Rennens miterleben durfte – von meinem ersten Sieg im BMW 2002 TI bis zu einem seiner Zeit hochmodernen Rennfahrzeug wie dem BMW M3 GTR“, sagt Stuck und erinnert sich: „Mit dem BMW 2002 TI waren wir Pioniere. Das war Autofahren pur ohne jegliche Fahrhilfen. Für mich persönlich war es damals der erste große Sieg und ein wichtiger Meilenstein meiner Karriere, den ich ganz weit oben ansiedle.“

28 Jahre nach dem Premierensieg auf der Nürburgring-Nordschleife schreibt Stuck gemeinsam mit BMW Motorsport erneut Geschichte – dieses Mal aber unter völlig anderen Voraussetzungen. Die Zeiten haben sich geändert und somit auch die Anforderungen an moderne Renn- und Straßenfahrzeuge. 

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DER ERFOLGREICHSTE HERSTELLER: BMW BEI DEN 24H NÜRBURGRING.

Seit einem halben Jahrhundert stellt sich BMW der größtmöglichen Herausforderung, die der Motorsport zu bieten hat. Mit Erfolg. Kein anderer Hersteller feierte in den vergangenen 50 Jahren so viele Gesamtsiege wie die Marke aus München.

 

Gleich im Premierenjahr 1970 steht ein BMW ganz oben. Clemens Schickentanz und Hans-Joachim Stuck wechseln sich am Steuer des legendären BMW 2002 TI ab und eröffnen die Siegerliste. Letzterer wird die Geschichte des Eifel-Marathons auch in den folgenden Jahren und Jahrzehnten prägen. Drei Mal holt „Strietzel“ in seiner Karriere beim 24-Stunden-Rennen den Gesamtsieg – jedes Mal auf einem BMW Fahrzeug.

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BMW 2002 TI
Mit dem BMW 2002 TI waren wir Pioniere. Das war Autofahren pur ohne jegliche Fahrhilfen.
Hans Joachim Stuck
BMW 320d

Sechs Jahre später folgt gemeinsam mit Dirk Müller, Jörg Müller und Pedro Lamy der dritte Gesamtsieg mit BMW. „Den meisten Spaß hatte ich 2004 mit dem BMW M3 GTR. Dieses Fahrzeug mit seinem Speed, all seinen technischen Fahrhilfen und seiner Zuverlässigkeit auf der Nordschleife zu fahren, war eine Sensation. Aus meiner Sicht war er das beste Fahrzeug, das ich jemals auf dieser Strecke gefahren bin“, erinnert sich Stuck.

Aber es sind nicht nur die Fahrer, die dem Langstreckenrennen in der Eifel in den vergangenen 50 Jahren ihren Stempel aufgedrückt haben, es sind auch die Fahrzeuge. Allen voran: der BMW M3 E30. Vier Jahre in Folge dominiert er das Rennen in der Eifel und läutet die bis heute erfolgreichste Ära eines Herstellers in der „Grünen Hölle“ ein. Neun von zehn möglichen Gesamtsiegen gehen zwischen 1989 und 1998 nach München. Mit Sabine Reck siegt 1996 erstmals eine Frau beim Langstreckenrennen in der Eifel.

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BMW M3 GT2

So groß die Herausforderung des 24-Stunden-Rennens auch ist, den Autobauern bietet das Marathon-Rennen die perfekte Möglichkeit, um technischen Fortschritt und Überlegenheit zu demonstrieren. 1998 nutzt BMW Motorsport die Bühne des 24-Stunden-Rennens für ein mutiges Unterfangen und triumphiert auf ganzer Linie. Als erster Hersteller greift BMW in der Eifel mit einem Diesel-Fahrzeug nach dem Gesamtsieg. Marc Duez, Andreas Bovensiepen, Christian Menzel und Stuck sollen im BMW 320d das bis dahin Undenkbare schaffen.

 

„Als mir BMW 1998 eröffnet hat, dass sie mit einem Diesel das 24-Stunden-Rennen gewinnen wollen, habe ich gesagt: ‚Spinnt ihr?‘ Aber wir haben unsere Gegner dann tatsächlich über den Spritverbrauch geschlagen. Wir waren nicht die Schnellsten, mussten aber deutlich weniger Boxenstopps absolvieren“, sagt Stuck.  

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BMW M3 E30

Sie wechselt sich am Steuer des BMW M3 E36 mit Hans Widmann und Nordschleifen-Legende Johannes Scheid ab. Nur ein Jahr später wiederholen Reck und Scheid gemeinsam mit Hans-Jürgen Tiemann und Peter Zakowski – ebenfalls auf dem BMW M3 E36 – den Gesamtsieg.

 

2010 bescheren Jörg Müller, Uwe Alzen, Pedro Lamy und Augusto Farfus  BMW den 19. Gesamtsieg. Sie siegen im BMW M3 GT2 vom BMW Team Schnitzer. Zehn Jahre müssen die Fans danach auf den 20. Gesamtsieg warten. Vier Mal verpassen BMW Teams in dieser Dekade den Sieg nur denkbar knapp, ehe es bei der Jubiläumsausgabe des Rennens 2020 endlich soweit ist. Nick Catsburg, Nick Yelloly und Alexander Sims stehen nach einem turbulenten Rennen im #99 BMW M6 GT3 von ROWE Racing ganz oben. Platz drei geht an den #42 BMW M6 GT3 vom BMW Team Schnitzer mit Sheldon van der Linde, Martin Tomczyk, Jens Klingmann und Augusto Farfus am Steuer. 50 Jahre nach dem ersten und zehn Jahre nach dem bis dahin letzten Triumph, schließt sich damit an diesem verregnten 27. September 2020 auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt, der Kreis.

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MYTHOS NÜRBURGRING-NORDSCHLEIFE:
DIE SCHWIERIGSTE RENNSTRECKE DER WELT.

Die Nordschleife wird geliebt und gehasst, vor allem aber gefürchtet. Ein Fahrer, der einmal auf dieser Strecke gewonnen hat, hat seinen Platz in den Geschichtsbüchern sicher. Viele berühmte Piloten verdanken noch heute einen großen Teil ihres Ruhms den Siegen auf der Nordschleife. Einer von ihnen, Sir Jackie Stewart, taufte sie einst „Grüne Hölle“. Diesen Namen trägt sie mit Recht. Denn die Strecke bietet den Fahrern alle nur erdenklichen Herausforderungen: Bis zu 18-prozentige Steigungen, bis zu 11-prozentige Gefälle, Sprunghügel, Steilkurven, lange Geraden, schnelle und kurvenreiche Passagen. Die Nürburgring-Nordschleife schickt die Piloten von einem Extrem ins andere. Eine perfekte, eine fehlerfreie Runde auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt sei unmöglich, sagen die Fahrer.

 

Die Streckenvariante, die bei der bis dato letzten Ausgabe am 26. und 27. September beim 24-Stunden-Rennen befahren wurde, ist 25,378 Kilometer lang. Gelegen inmitten der Eifel macht die Landschaft ringsum den Kurs zu einer Berg- und Talbahn durch dichte Wälder. Sie verlangt von den Fahrern Können, Mut und jederzeit einen kühlen Kopf. Eine zusätzliche Herausforderung sind die Wetterbedingungen in der Eifel, die sich binnen Minuten ändern können. Regen, Hagel, sogar Schneeschauer hat es bei den 24-Stunden-Rennen schon gegeben. Aber auch bei trockenen Verhältnissen stellt die Nordschleife das Talent der Fahrer über die gesamte Distanz auf die Probe. Doch die Nordschleife hätte nicht ihren legendären Ruf, wenn sie nicht auch gefährlich wäre.

Um die Sicherheit für die Piloten zu erhöhen, wurde der Kurs mehrere Male umgebaut. Die erste große Umbaumaßnahme begann, nachdem die Formel-1-Fahrer 1970 das Rennen boykottiert hatten. Durch die zahlreichen Veränderungen wurde der Ring sicherer – und schneller.

 

Trotz aller Bemühungen wurde die Formel-1-Ära auf der Nordschleife 1976 beendet, nachdem Niki Lauda einen Unfall im Ferrari nur durch viel Glück und tatkräftige Hilfe einiger Fahrerkollegen überstanden hatte. 1984 eröffnete die Nürburgring GmbH einen völlig neuen Grand-Prix-Kurs, der nach weiteren Umbaumaßnahmen heute 5,148 Kilometer misst. Die Nordschleife aber lebt weiter. Mit dem 24-Stunden-Rennen sowie den Läufen der Nürburgring Langstrecken-Serie wird die Geschichte der härtesten Rennstrecke Jahr für Jahr fortgeführt und der Ruf gefestigt. Die Nordschleife ist und bleibt die härteste Strecke der Welt – und deshalb unterzieht BMW jedes neue Serienfahrzeug dort dem ultimativen Härtetest. Als Partner der Nürburgring GmbH unterhält die Marke am Fuße der Nürburg ein modernes Testcenter. Mitten im kleinen Ort Nürburg und direkt an der legendären Nordschleife werden bereits seit den 1960er Jahren BMW Fahrzeuge unter extremen Bedingungen getestet. Aber nicht nur die BMW Serienfahrzeuge, sondern auch künftige Rennfahrzeuge werden auf der Nürburgring-Nordschleife intensiv auf die Belastungsprobe gestellt.

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Nordschleife
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