Circuit de Spa-Francorchamps

MYTHEN, LEGENDEN, ERFOLGE:

BMW Power bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps.

Mythen, Legenden, Erfolge:BMW Power bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps.

Das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps hat einen festen Platz im internationalen GT-Kalender. Und auch einen regelmäßigen Sieger: BMW. Nicht weniger als 24 Mal haben BMW Fahrzeuge dort bis dato triumphiert. Der erste Gesamtsieg gelang 1965 den Lokalmatadoren Pascal Ickx und Gérard Langlois mit einem BMW 1800 TI, der letzte mit dem BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Auch wenn das Team um Besitzer Henry Walkenhorst in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Erfolge zurückblickt, der Triumph von 2018 bleibt der größte. Nicht umsonst. Viele Langstreckenrennen in der Welt des Motorsports stehen in dem Ruf, ein Klassiker zu sein. Die 24 Stunden von Spa-Francorchamps sind mehr. Das Rennen ist ein Mythos. Genannt in einem Atemzug mit den Events in Le Mans und auf dem Nürburgring. Für viele das prestigeträchtigste GT3-Rennen der Welt, in jedem Fall aber das – gemessen an der Teilnehmerzahl – größte. 24 Stunden, die Teams und Fahrern alles abverlangen und eine Tradition, die zurückreicht bis in die 1920er Jahre. Ein Mythos ist der Ardennen-Marathon aber vor allem dank der einzigartigen Strecke. Der „Circuit de Spa-Francorchamps“ gehört weltweit zu den beliebtesten und spektakulärsten Kursen. Und zu den schwierigsten.

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Rennstrecke Spa-Francorchamps

DIE ARDENNEN-ACHTERBAHN:
DER „CIRCUIT DE SPA-FRANCORCHAMPS“.

Der ursprüngliche „Circuit de Spa-Francorchamps“ verband die öffentlichen Straßen zwischen den drei Ortschaften Spa, Malmedy und Stavelot zu einer Rennstrecke, die ihresgleichen sucht. Während der Kurs damals mit 14 Kilometern zu den längsten Rennstrecken der Welt zählte, verteilen sich die 21 Kurven der heutigen Strecke auf 7,004 Kilometer. Eine Runde auf dem „Circuit de Spa-Francorchamps“ kommt einer Berg- und Talfahrt gleich: Es geht hoch und runter. Nicht umsonst wurde die Strecke einst Ardennen-Achterbahn getauft. Kurios sind auch die zwei Startvarianten und Boxenanlagen in Spa-Francorchamps. Während sich die Start- und Ziellinie für die Formel 1 vor „La Source“ befindet, wird das 24-Stunden-Rennen auf der gegenüberliegenden Bergab-Geraden gestartet. Unmittelbar vor der wohl berühmtesten Kurvenkombination, die der Motorsport zu bieten hat: die „Raidillon-Eau Rouge“.

 

Auf dem Streckenlayout nicht weiter auffällig, liegt die Schwierigkeit dieser Mutkurve in der Art ihrer Einbettung ins Gelände. Die abschüssige Start-Ziel-Gerade führt zunächst in eine Senke und knickt leicht nach links. Unmittelbar danach geht es in einem weiten Rechtsbogen und mit einer enormen Steigung von knapp 18 Prozent den Berg hinauf. Wenn die Fahrer mit rund 250 km/h auf die Kuppe zufahren sehen sie nichts –

 

außer den Himmel. Oben angelangt folgt ein weiterer Linksknick, ehe eine lange Gerade wartet. Wer hier angelangt ist, hat die erste Herausforderung des Kurses erfolgreich überstanden – weitere warten.

 

Sei es die Bergab-Rechtskurve „Bruxelles“, die enormes Geschick auf der Bremse erfordert, der ultraschnelle Linksbogen „Blanchimont“, der ebenfalls als absolute Mutprobe gilt, oder die enge „Bus-Stop-Chicane“ vor Start-Ziel – wirklich Zeit zum Durchatmen bleibt den Fahrern auf dieser Strecke nicht. Zumal die Region nicht nur bekannt für den einzigartigen Kurs ist, sondern auch für unvorhersehbares Wetter. Regen und vor allem Nebel sind beim Langstrecken-Rennen in den Ardennen keine Seltenheit und machen das Rennen zu einer noch größeren Herausforderung für Fahrer, Teams und Fahrzeuge.

 

Wer bei den 24h Spa-Francorchamps siegt, wird zur Legende. 24 Mal gelang genau dies bereits einem Team, das mit einem BMW Fahrzeug beim Ardennen-Marathon unterwegs war. Kein Hersteller blickt auf eine solche Erfolgsbilanz bei diesem Event zurück.

 

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BMW 2000 TI

Ein Jahr nach seinem Bruder Pascal, 1966, gewann Jacky Ickx gemeinsam mit Hubert Hahne im BMW 2000 TI. Mit sieben Gesamterfolgen prägte die Marke BMW das Rennen in den 1970er Jahren wie keine zweite und schrieb ihre Erfolgsgeschichte in den Ardennen fort. Auch nachdem der Kurs 1979 auf knapp sieben Kilometer verkürzt wurde, gewannen BMW Teams und Fahrer weiter. Zunächst triumphierte der BMW 635 CSi, bevor in den späten 1980er Jahren die große Ära des BMW M3 begann. Jener BMW M3, der auch 1992 im Mittelpunkt eines denkwürdigen Finales stand: Steve Soper lieferte sich bis auf die letzten Meter ein spektakuläres Duell mit seinem BMW Kollegen Eric van de Poele. Am Ende hatte Soper die Nase um die Winzigkeit von 0,48 Sekunden vorn – und das nach einer Rennzeit von 24 Stunden! 

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BMW M6 GT3

REKORDSIEGER BMW: DER ERFOLGREICHSTE HERSTELLER IN DEN ARDENNEN.

 

Bis heute ist BMW mit großem Abstand die erfolgreichste Marke bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. 1965 feierte BMW den ersten Sieg. Nach einem spannenden Rennen gewannen die beiden Belgier Pascal Ickx und Gérard Langlois van Ophem mit dem BMW 1800 TI. Der damals noch 14 Kilometer lange Kurs verlangte Fahrern und Fahrzeugen viel ab, manchen von ihnen zu viel. 46 Rennwagen gingen an den Start, nur 19 von ihnen sahen die Zielflagge. Auf den ersten Triumph folgten weitere. 

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BMW M3

Zu den siegreichen BMW Teams bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps gehörte auch JUMA Racing. Aus dieser Mannschaft ging später das BMW Team RBM hervor. Letztmals siegte BMW 2018 – und da gleich doppelt. In einem packenden Duell setzte sich der Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 gegen den von ROWE Racing eingesetzten BMW M6 GT3 durch. Am Steuer wechselten sich Tom Blomqvist, Christian Krognes und Philipp Eng ab. Sie bescherten der Marke aus München damit nicht nur den 24. Gesamtsieg, sondern auch dem Team von Walkenhorst Motorsport und dessen Besitzer Henry Walkenhorst den größten GT-Erfolg in seiner Geschichte. 

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WALKENHORST MOTORSPORT: EINEN ERFOLGSSTORY.

BMW und Walkenhorst: Seit mehr als 65 Jahren besteht diese Beziehung und schreibt Jahr für Jahr ihre Erfolgsgeschichte fort. Lange Zeit in der Serie, seit einigen Jahren auch im Rennsport. Jahrzehntelange Erfahrung in der Automobilbranche, eine gute Portion Unternehmergeist und das richtige Gespür für den Markt haben dazu geführt, dass die Walkenhorst Gruppe zu einem der größten Autohändler in Deutschland zählt. Seit jeher vertraut das Unternehmen dabei vor allem auf Modelle aus dem Hause BMW.

 

An der Spitze: Henry Walkenhorst, der das Familienunternehmen in der dritten Generation führt. Nicht nur der Geschäftssinn liegt bei ihm im Blut, auch die Leidenschaft für den Motorsport. Schon Vater Harro war im Rallye-Sport aktiv und entfachte früh die Passion beim Nachwuchs. „Die Rennstrecke war mein zweites Zuhause“, sagt Henry Walkenhorst, für den der Rennsport inzwischen mehr als nur ein Hobby geworden ist.

 

Mit großem Geschick und viel Erfolg verknüpft er seinen Beruf mit seiner Passion. „Unsere Idee war ja vor Jahren zu sagen, wir verbinden das professionelle Fahren auf der Rennstrecke mit unserem Geschäft, so dass mehr Leute bei uns sportliche BMW kaufen“, sagt Walkenhorst. „Und das klappt sehr gut." Die Kunden sagen: Wenn der Walkenhorst im Motorsport aktiv unterwegs ist und das gut läuft, dann kann er das wahrscheinlich besser als andere. Das ist also so ein bisschen unsere Herangehensweise. In den vergangenen Jahren hat das gut geklappt. Wir konnten unserer Kundschaft glaubhaft rüberbringen: Wir können das im Motorsport, wir sind da erfolgreich. In der Folge konnten wir den Verkauf unserer M Fahrzeuge, zum Beispiel des M240, des M3, M4 und M5 steigern.“ Somit nutzt Henry Walkenhorst die Bühne des Rennsports als perfektes Marketingtool.

 

Gleichzeitig gibt ihm der Einsatz seines eigenen Rennteams aber die Möglichkeit, selbst ins Lenkrad zu greifen und seiner Leidenschaft aktiv nachzugehen. Als sein Team 2018 in Spa-Francorchamps triumphierte, ging der Chef selbst ebenfalls in einem BMW M6 GT3 an der Seite von Ralf Oeverhaus, Anders Buchardt und Immanuel Vinke an den Start und belegte in der AM-Kategorie den fünften Platz. Aber auch in der NLS oder bei weiteren Langstreckenrennen findet sich der Name Henry Walkenhorst häufig in den Ergebnislisten wieder. Im November 2019 beispielsweise siegte er in der AM-Kategorie an der Seite von Michael Von Rooyen und Gennaro Bonafede bei den 9 Stunden von Kyalami. Das Rennen in Südafrika war das Finale der Intercontinental GT Challenge. Eine Langstrecken-Serie, in der das Team von Walkenhorst Motorsport seit 2019 ganzjährig teilnimmt und auch 2020 für Furore sorgte.

 

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Unsere Idee vor Jahren war zu sagen, wir verbinden das professionelle Fahren auf der Rennstrecke mit unserem Geschäft, so dass mehr Leute bei uns sportliche BMW kaufen. Und das klappt sehr gut.“
Walkenhorst.

INTERCONTINENTAL GT CHALLENGE:
PURE GT3-POWER RUND UM DEN GLOBUS.

Obwohl sie erst 2016 gegründet wurde, gehört die Intercontinental GT Challenge zu einer der beliebtesten Serien im internationalen GT-Rennsport – aus gutem Grund: Die Langstrecken-Highlights, die den Kalender bilden, gehören zu den wichtigsten und spektakulärsten Rennen überhaupt. Neben dem absoluten Highlight, den 24 Stunden von Spa-Francorchamps, gastiert die Serie Jahr für Jahr auch auf dem spektakulären Mount Panorama Circuit zu den 12h Bathurst. Auch die legendären Kurse in Suzuka oder Laguna Seca waren bereits Teil des IGTC-Kalenders. Vor allem aber sind es die spektakulären GT3-Fahrzeuge, die Motorsport-Fans in ihren Bann ziehen und der IGTC bei Fans den Status einer inoffiziellen GT3-Weltmeisterschaft verleihen. 2019 absolvierte BMW M Motorsport erstmals die komplette Saison in der IGTC und schickte mit dem BMW Team Schnitzer und Walkenhorst Motorsport zwei erfahrene Teams ins Rennen. Beim abschließenden Rennen, den 9 Stunden von Kyalami, gelang dem Team von Walkenhorst Motorsport nach einer überragenden Aufholjagd von Startplatz 16 der zweite Platz. 2020 ging die Mannschaft um Henry Walkenhorst erneut in der IGTC an den Start und sorgte für ein weiteres absolutes Highlight. Bei den 8 Stunden von Indianapolis dominierte das Team und landete einen vielumjubelten Doppelsieg. Auch wenn es danach bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps nicht zu einem weiteren Triumph gereicht hat, strebt Walkenhorst Motorsport schon wieder nach neuen Erfolgen. Am liebsten bereits bei der Rückkehr nach Kyalami im Dezember 2020.

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