BMW IN DER DTM.

Fünf Titel – und unzählige Highlights.

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VON BEGINN AN STARK.

BMW und die DTM: eine Erfolgsgeschichte.

Wir blicken auf die Meilensteine von BMW in der DTM seit 1984 zurück – vom Premierensieg des BMW 635 CSi im ersten DTM-Rennen, über den Dreifach-Triumph beim großen Finale der Saison 2012 und die Triumphe von Marco Wittmann und dem BMW Team RMG in der Debütsaison des BMW M4 DTM 2014, bis hin zum zweiten Streich von Wittmann, der 2016 erneut den DTM-Fahrertitel holte.

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1984

Am 11. März 1984 beginnt die Geschichte der DTM mit dem ersten Rennen in Zolder. BMW feiert einen Vierfach-Sieg, Harald Grohs überquert im BMW 635 CSi als Erster die Ziellinie. Beim Finale am Nürburgring ist es jedoch Volker Strycek vom Team Gubin, der mit Rang fünf den ersten Titelgewinn für BMW perfekt macht.

1985

Harald Grohs beendet die zweite DTM-Saison auf Platz drei der Fahrerwertung und ist damit der bestplatzierte BMW Pilot. Er gewinnt am Steuer des BMW 635 CSi erneut in Zolder, Winfried Vogt siegt im BMW 323i beim Flugplatzrennen Mainz-Finthen.

1986

Sowohl Kurt König als auch Volker Strycek gelingt mit dem BMW 635 CSi der Sprung in die Top-Fünf der Fahrerwertung. König ist es auch, der beim Grenzland-Preis in Zolder den einzigen BMW Sieg des Jahres erringt.

1987

Der BMW M3 feiert sein DTM-Debüt – und ist auf Anhieb das Auto, das es zu schlagen gilt. Harald Grohs, Marc Hessel, Olaf Manthey und Fabien Giroix feiern insgesamt fünf Siege. Den Titel sichert sich in einem dramatischen Finale auf dem Salzburgring aber BMW Junior Eric van de Poele, obwohl er trotz eines Reifenschadens nur Zehnter wird.

1988

Markus Oestreich kämpft 1988 im BMW M3 bis zum Saisonende um den Titel, muss sich aber nach dem letzten von 24 Läufen mit Rang vier im Gesamtklassement begnügen.

1989

Mit zwei Siegen in Zolder startet Roberto Ravaglia in die Saison – und steht auch nach dem Finale in Hockenheim ganz oben. Das BMW M Team Schnitzer und Teamchef Charly Lamm absolvieren eine nahezu perfekte Debütsaison in der DTM. Neben Ravaglia (drei Siege) können auch Steve Soper (zwei) und Johnny Cecotto im BMW M3 Rennen gewinnen.

1990

BMW, Audi und Mercedes liefern sich einen packenden Dreikampf – ganz so wie in der Saison 2012. Acht von 22 Laufsiegen gehen an BMW. Dennoch verfehlt Johnny Cecotto als Zweiter knapp den vierten Titel.

1991

Wieder ist Johnny Cecotto als Gesamt-Vierter der bestplatzierte BMW Pilot am Jahresende. Der Rennfahrer aus Venezuela erringt drei Laufsiege, Steve Soper steht sogar vier Mal ganz oben auf dem Treppchen. Auch Joachim Winkelhock trägt sich in Wunstorf in die Siegerliste ein.

1992

Zum vorerst letzten Mal ist BMW werksseitig in der DTM am Start: Erneut belegt Johnny Cecotto als bester BMW Vertreter Rang vier in der Fahrerwertung. Für magische Momente sorgt Roberto Ravaglia beim Finale in Hockenheim am 11. Oktober 1992: Er feiert beim letzten Werkseinsatz des BMW M3 in der DTM zwei Siege.

2012

BMW kehrt nach fast 20 Jahren in die DTM zurück und schickt drei Teams und sechs Fahrer ins Rennen. Mit dabei ist auch wieder das BMW Team Schnitzer – und schnell wird klar, dass sich die Geschichte wiederholt. Wie schon 1989, als Charly Lamm und seine Mannschaft in der DTM debütiert haben, erweist sich die Crew aus Freilassing als das Maß aller Dinge. Bruno Spengler feiert vier Siege, Augusto Farfus steuert einen weiteren BMW Triumph bei. Insgesamt erringen das BMW Team Schnitzer, das BMW Team RBM und das BMW Team RMG im Comeback-Jahr zwölf Podestplätze. In einem packenden Saisonfinale in Hockenheim verwandelt Spengler einen Drei-Punkte-Rückstand auf Mercedes-Pilot Gary Paffett noch in einen Vorsprung von vier Zählern. Der Kanadier wird mit 149 Punkten nach Volker Strycek, Eric van de Poele und Roberto Ravaglia der vierte BMW Champion in der Geschichte der DTM, das BMW Team Schnitzer macht zudem dank zehn weiterer Punkte durch Dirk Werner auch den Gewinn des Teamtitels perfekt. Die Krönung ist Platz eins in der Herstellerwertung.

2013

Hinter BMW Motorsport liegt eine erfolgreiche zweite DTM-Saison seit dem Comeback in dieser Serie im vergangenen Jahr. Mit fünf Siegen, zwölf Podestplätzen, vier Polepositions und vier schnellsten Rennrunden hat der BMW M3 DTM auch 2013 seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Kein anderer DTM-Hersteller hat in der abgelaufenen Saison mehr Triumphe gefeiert als BMW. Nach zehn packenden Rennen steht für die Marke wie schon im Vorjahr der Gewinn des Herstellertitels zu Buche. Insgesamt sammelten die acht BMW Fahrer 369 Punkte. Bei den Teams belegte das BMW Team RBM mit insgesamt 148 Zählern den zweiten Platz. In der Fahrerwertung war Augusto Farfus mit 116 gewonnenen Punkten als Gesamt-Zweiter der bestplatzierte BMW Vertreter, Marco Wittmann vom BMW Team MTEK schloss die Saison als erfolgreichster Neueinsteiger in die DTM ab.

2014

BMW brachte mit dem neuen BMW M4 DTM den Nachfolger des erfolgreichen BMW M3 DTM an den Start. Gleich das erste Rennen in Hockenheim endete mit einem Triumph. Marco Wittmann fuhr bei der Premiere des neuen Fahrzeugs zu seinem ersten Sieg. Gleichzeitig war es der 60. Erfolg für BMW in der DTM. Danach folgten drei weitere Siege für Wittmann in Budapest, Spielberg und auf dem Nürburgring. Der BMW Team RMG Pilot dominierte die Saison und stand schon zwei Rennen vor Schluss als jüngster deutscher DTM-Champion aller Zeiten fest. Beim vorletzten Lauf in Zandvoort folgte der Gewinn der Teamwertung für das BMW Team RMG. Deren zweiter Fahrer Maxime Martin gewann in Moskau sein erst fünftes DTM-Rennen und wurde am Ende der Saison bester Rookie des Jahres. In Spielberg feierte BMW Motorsport den ersten Vierfachsieg nach dem Comeback. Wittmann gewann das Rennen vor Augusto Farfus, Timo Glock und Martin Tomczyk. Insgesamt feierte der BMW M4 DTM in seiner ersten Saison fünf Siege.

2015

In der DTM-Saison 2015 schickt BMW Motorsport erneut acht BMW M4 DTM an den Start. Das Fahreraufgebot bleibt nahezu unverändert. Nur Tom Blomqvist kommt als DTM-Rookie neu dazu. Für die DTM-Fans hält die Saison 2015 zusätzliche Renn-Action bereit. Denn erstmals seit dem Jahr 2000 werden an einem Wochenende wieder zwei Läufe ausgetragen – einer am Samstag und einer am Sonntag. Nach einer schwierigen Saison zeigen in einem packenden Finale in Hockenheim alle acht BMW Fahrer eine beeindruckende Teamleistung. Mit einem Vorsprung von sieben Punkten gewinnen sie im letzten Rennen den Herstellertitel und holen damit den siebten von zwölf möglichen Titeln für BMW seit dem DTM-Comeback 2012.

2016

2016 schlägt erneut die große Stunde von Marco Wittmann. In seinem ersten Jahr im Red Bull BMW M4 DTM fährt der 26-Jährige drei Saisonsiege ein und krönt sich in einem hochspannenden Finale in Hockenheim zum zweiten Mal zum DTM-Champion. Wittmann ist damit der erste BMW Fahrer, der jemals zwei Fahrertitel in der DTM erringen konnte – und das in seinem erst vierten Jahr in dieser Serie. Insgesamt feiert BMW vier Saisonsiege – allesamt vom BMW Team RMG erzielt – und 16 Podestplätze. In der Teamwertung belegen das BMW Team RMG und das BMW Team RBM die Plätze zwei und drei. Bei den Herstellern wird BMW Zweiter. Am Ende der Saison beenden Martin Tomczyk und António Félix da Costa ihre DTM-Karrieren.