JUNIOR PROGRAMM.

BMW Motorsport fördert Tourenwagen-Talente.

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TALENTFÖRDERUNG MIT TRADITION.

Die Geschichte der Talentförderung von BMW Motorsport.

Die Förderung von Nachwuchsrennfahrern hat bei BMW eine lange Historie. Sie reicht bis in die späten 70er Jahre zurück. Von der Formel 2 und dem BMW Junior Team bis zum Formel BMW Talent Cup: die einzelnen Epochen im Überblick.

BMW Junior Team

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1977 war das BMW 3,0 CSL Coupé das beherrschende Auto in der europäischen Tourenwagenszene. Jochen Neerpasch, seit 1972 Geschäftsführer der neu gegründeten BMW Motorsport GmbH, initiierte 1977 ein Nachwuchsprogramm unter dem Namen "BMW Junior Team". Dieses Programm beschränkte sich nicht auf den deutschen Markt. Zur ersten Mannschaft gehörten neben Manfred Winkelhock auch der Schweizer Marc Surer, der US-Amerikaner Eddie Cheever und der Italiener Bruno Giacomelli.

Vorrangig fuhren die jungen Piloten im Tourenwagensport mit einem BMW 320i nach Gruppe-5-Reglement. Nahezu alle Fahrer kamen jedoch auch in der Formel 2 zum Einsatz – und das mit Erfolg. So wurde Cheever, der in der Formel 2 mit Unterstützung von BMW einen Ralt für das Team von Ron Dennis fuhr, 1977 Zweiter in der EM, Giacomelli landete auf Rang vier. Im Jahr darauf holte sich der Italiener vor Surer den Titel, Cheever wird Vierter, Winkelhock Neunter. 1979 errang Surer den Meistertitel. Das "BMW Junior Team" wurde zum Inbegriff der Unterstützung von jungen Talenten und legte den Grundstein für die intensive Nachwuchsförderung bei BMW.

1973-1982: Formel 2

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Eine Lockerung der Motorenregeln in der Formel 2 sorgte dafür, dass sie ab dem Jahr 1973 für eine größere Zahl von Herstellern interessant wurde, so auch für BMW. Der BMW Vierzylinder-Motor entwickelte sich in den folgenden Jahren zum Maß aller Dinge.

Jean-Pierre Jarier errang 1973 auf Anhieb den Meistertitel. Bis 1982 gewannen Fahrer mit BMW Motoren fünf weitere Male die Europameisterschaft. Alle Piloten schafften später den Sprung in die Formel 1, in deren Rahmenprogramm die Formel 2 meist fuhr.

1991-2001: Die "erste" Formel BMW

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1991 startete im Formelsport eine gemeinsame Talentförderung von BMW und ADAC. Zahlreiche Rennfahrer absolvierten hier die ersten Schritte ihrer Karriere. Im Debütjahr gewann Christian Abt die Gesamtwertung, im Jahr darauf stemmte Alexander Grau den Meisterpokal in die Höhe.

Oberstes Ziel des Wettbewerbs war es, Fahrern und Teams Chancengleichheit bei angemessenen Budgets unter Einhaltung aller geforderten Sicherheitsvorschriften zu bieten. Zu den erfolgreichen Absolventen der Rennfahrerschule gehörten unter anderem die ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher, der 1992 in der Formel Junior debütierte, und Christian Klien. Letzter Titelträger im Jahr 2001 war der heutige BMW DTM-Pilot Timo Glock.

2002-2010: Die "zweite" Formel BMW

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Die Formel BMW war jahrelang die weltweit führende Einsteigerklasse des Formel-Rennsports. Die Serie wurde in Deutschland, Großbritannien, Asien und den USA ausgetragen. Schon als 15-Jährige konnten Nachwuchspiloten mit dem hochmodernen Einheitsfahrzeug FB02 in den Automobilrennsport einsteigen.  Die jungen Talente bewiesen sich regelmäßig im Rahmen der Formel 1.

Zu allen Serien gehörten ein vielfältiges Ausbildungs- und Coachingprogramm sowie die Förderung aussichtsreicher Talente. Prominenteste Absolventen der Talentschmiede waren die heutigen Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Nico Hülkenberg, Daniel Ricciardo und der aktuelle BMW DTM-Pilot Marco Wittmann. 

Von 2005 bis 2008 wurde jährlich ein Formel BMW Weltfinale ausgetragen. Junge Rennfahrer aus den vier regionalen Formel BMW Serien traten gegeneinander an. Zwischen 2008 und 2010 existierte zudem die Formula BMW Europe.

2011-2013: Formel BMW Talent Cup

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Der Formel BMW Talent Cup wurde über drei Saisona ausgetragen. In dieser Schulserie führte BMW Motorsport talentierte Nachwuchspiloten systematisch an die Anforderungen des professionellen Motorsports heran. Fahrercoaches und Renningenieure betreuten die Teilnehmer in Kleingruppen und erarbeiteten gemeinsam alles – vom individuellen Fahrstil bis zum kompletten Set-up.

2011 wurde Stefan Wackerbauer zum ersten Gesamtsieger gekürt, 2012 konnte sich Marvin Dienst beim großen Finale in Oschersleben den Platz eins sichern. In der dritten Saison 2013 triumphierte der Schwede Robin Hansson.

Frühere Champions
Jahr Serie Fahrer
1991 BMW ADAC Formel Junior Cup Christian Abt (DE)
1995 BMW ADAC Formel Junior Cup Dominik Schwager (DE)
1998 BMW ADAC Formel Junior Cup Stefan Mücke (DE)
1999 BMW ADAC Formel Junior Cup André Lotterer (DE)
2001 BMW ADAC Formel Junior Cup Timo Glock (DE)
2002 Formel BMW ADAC Meisterschaft Nico Rosberg (DE)
2003 Formel BMW ADAC Meisterschaft Maximilian Götz (DE)
2003 Formula BMW Asia Ho-Pin Tung (CN)
2004 Formel BMW ADAC Meisterschaft Sebastian Vettel (DE)
2004 Formula BMW Asia Marchy Lee (HK)
2004 Formula BMW USA Andreas Wirth (DE)
2005 Formel BMW ADAC Meisterschaft Nico Hülkenberg (DE)
2005 Formula BMW UK Championship Dean Smith (GB)
2006 Formel BMW Deutschland Christian Vietoris (DE)
2006 Formula BMW Asia Earl Bamber (NZ)
2006 Formula BMW USA Robert Wickens (CA)
2007 Formel BMW Deutschland Jens Klingmann (DE)
2007 Formula BMW UK Championship Marcus Ericsson (SE)
2008 Formula BMW Europe Esteban Gutiérrez (MX)
2008 Formula BMW Americas Alexander Rossi (US)
2009 Formula BMW Europe Felipe Nasr (BR)
2010 Formula BMW Europe Robin Frijns (NL)
2011 Formel BMW Talent Cup Stefan Wackerbauer (DE)
2012 Formel BMW Talent Cup Marvin Dienst (DE)
2013 Formel BMW Talent Cup Robin Hansson (SE)